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„Tick tack, tick tack, tick tack... Es gibt ein sehr probates Mittel, die Zeit zu halten am Schlawittel: Man nimmt die Taschenuhr zur Hand und folgt dem Zeiger unverwandt.“ Die im Konzert als Uraufführung vorgetragene Vertonung dieser Zeilen aus dem Gedicht „Die Zeit“ von Christian Morgenstern beleuchten einen Aspekt des Phänomens „Zeit“: Die Uhr gibt uns ein scheinbar objektives Zeitmass vor. Auch andere Facetten unseres Zeiterlebens werden in den erklingenden Werken beleuchtet. Im Zentrum des Konzertes steht die Uraufführung des Zyklus von fünf Liedern „Die Zeit“ der lettischen Komponistin Selga Mence. Dieser wird umrahmt von ausgewählten Werken der Komponisten Schütz, Schein und J. S. Bach. Auch sie thematisieren das Werden und Vergehen, im Laufe der Zeit. „Denn die Zeit flieht, und die Sonne sieht, dass alles rings vergehet“ (Michelangelo Buonarroti vertont von Selga Mence).

Flyer - Collegium vocale Bern - Die Zeit
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