Der Chor mit der Freude am Singen

Die Freude an der gemeinsamen Arbeit und das ehrgeizige Ziel, anspruchsvolle Chormusik aufzuführen, sind auch nach 35 Jahren die Basis, welche die Sängerinnen und Sänger verbindet. Eine hohe Konstanz und die stimmliche Bildung seiner Mitglieder prägen die Qualität dieses Chors.

Überzeugen Sie sich selbst davon und besuchen Sie eines unserer nächsten Konzerte. Hörbeispiele aus vergangenen Konzerten finden Sie hier.

 

Gioacchino Rossini: Petite Messe solennelle

Samstag, 17. September 2016, 20.00 Uhr, Heiliggeistkirche Bern

War Rossinis „Petite Messe solennelle" in der Fassung für zwei Klaviere und Harmonium dem Konzertpublikum vor dreissig Jahren so gut wie unbekannt, ist sie bald vom „Geheimtipp für Musikliebhaber" zu einem beliebten und gerne aufgeführten „Bonbon" der romantischen Chorliteratur geworden. Die bescheidene Besetzung und die oft scheinbar einfache musikalische Textur des Chorsatzes trägt zur Beliebtheit des Werkes bei. Gerade auch bei kleineren Chören, welchen die grosse romantische Konzertliteratur schon allein wegen der Besetzung nicht zugänglich ist.

 

Rossinis „Petite Messe solennelle" entstand 1863 in Passy bei Paris, wo der Komponist eine Villa gekauft hatte. Für die Einweihung der Privat-kapelle seines Freundes, des Grafen Michel-Frédéric Pillet-Will, schuf Rossini dieses Werk in der Besetzung für 2 Klaviere, Harmonium, Soli und Chor. Dabei hatte der Komponist, möglicherweise wegen der beengten räumlichen Verhältnisse, die Vorstellung von einem Chor von acht (professionellen) Sängern, welcher in vielen Partien von den vier Solisten verstärkt wird.

 

Mit Rossinis eigenen Worten, auf der zweiten Seite der Partitur vermerkt:

 

„12 Sänger von drei Geschlechtern - Männer, Frauen und Kastraten werden genug sein für ihre Aufführung, d.h. acht für den Chor, vier für die Soli, insgesamt also 12 Cherubine. Lieber Gott, verzeih mir die folgende Gedankenverbindung: 12 an der Zahl sind auch die Apostel in der berühmten Fressszene gemalt im Fresco von Leonardo, welches man „Das letzte Abendmahl" nennt; wer würde es glauben! Es gibt unter Deinen Jüngern solche, die falsche Töne anschlagen! Lieber Gott, beruhige Dich, ich behaupte, dass kein Judas bei meinem Mahle sein wird, und dass die Meinen richtig und mit Liebe Dein Lob singen werden..."

  

© by Stefan Schuck

Reaktionen auf die letzte Aufführung der Petite Messe solennelle

20. Juni 2015

R. S. aus Linden:

Es war mit das beste Konzert, das ich in den letzten Jahren in Bern gehört habe:

Eine wunderbare Arbeit, in der Musiker, Solisten und Chor auf hohem, technischen und musikalischen Niveau miteinander musiziert haben.

 

E. H. aus Langenthal:

Ein sehr eindrückliches Erlebnis; wunderbare Klangwelt und grosse Homogenität im Chor; wünsche mir weiterhin solche Werke!

 

N. H. aus Rubigen: 

War hohe Qualität: Solosänger, Chor und Musiker. Das Gesamtpaket war einmalig!

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M. L. aus Langenthal:

Ich kenne das Collegium Vocale Bern als ganz wunderbaren Chor - und bei jedem Besuch bin ich überzeugt, das eben gehörte war das allerschönste Konzert. So ist es mir auch gestern ergangen. Das "Cum Sancto Spiritu" war geradezu eine Offenbarung. Vielen herzlichen Dank für die lebendige schnörkellose Aufführung.